WAS EVOLUTION NICHT ERKLÄREN KANN: HARMONIE UND SYMMETRIE

Auf der Erde, die wir bewohnen und im weiten Universum, in welchem die Erde sich befindet, herrscht große Harmonie vor. Wenn wir aus dem Fenster schauen, sehen wir viele Beispiele dieser Harmonie. In den Wolken, im Himmel, in den Bäumen, Blumen, Tieren und in vielen anderen Beispielen sind die perfekte Ordnung und Harmonie offensichtlich.

Wenn wir die Natur betrachten, sehen wir, dass jede Pflanze und jedes Tier eigene besondere Farben und Muster haben, die für ihre Art einzigartig sind. Weiterhin haben jede dieser Farben und Muster eine andere Bedeutung für das Lebewesen: eine Einladung, sich fortzupflanzen, ein Ausdruck der Aggression, eine Warnung vor Gefahr. Die Evolutionstheorie, die behauptet, dass alles durch Zufälle entstanden ist, ist durch die Kunst, die Farbenvielfalt und die Harmonie, die in der Natur vorherrschen, vollständig in eine Sackgasse geraten. Charles Darwin, der Begründer der Evolutionstheorie, musste ebenfalls aufgrund des Designs, das in allen Lebewesen so offensichtlich ist, die Situation eingestehen, der er gegenüberstand. Darwin bemerkte, dass er nicht verstehen könne, warum die Farben von Lebewesen besondere Bedeutungen haben:

Mein Problem ist, warum haben Raupen manchmal so schöne und kunstvolle Farben? Da viele farbig sind, um der Gefahr zu entkommen, kann ich in anderen Fällen ihre leuchtende Farbe kaum auf rein physikalische Umstände zurückführen. Wenn irgendjemand ablehnen würde, dass männliche Schmetterlinge durch sexuelle Selektion schön gemacht wurden und fragte, warum sie nicht so schön wie ihre Raupen gemacht wurden, was würden Sie antworten? Ich könnte nicht antworten, aber müsste meinen Boden behaupten. Francis Darwin, Life and Letters, Band II, S. 275

Weiter drückt Charles Darwin den Konflikt, in den er mit seiner eigenen Theorie geriet, wie folgt aus:

Ich bewerte die Fälle von männlichen Fischen mit strahlenden Farben und leuchtenden weiblichen Schmetterlingen, einzig und allein um zu zeigen, dass ein Geschlecht strahlende Farben haben kann, ohne Übertragung der Schönheit auf das andere Geschlecht; denn in diesen Fällen kann ich nicht annehmen, dass die Schönheit des anderen Geschlechts durch Selektion geprüft wurde. Francis Darwin, Life and Letters, Band II, S. 275

Farben, Ordnung und Symmetrie in der Natur können unmöglich durch natürliche Selektion entstanden sein. An diesem Punkt ist es nützlich, einen genaueren Blick auf den Begriff „natürliche Selektion“ zu werfen, den die Evolutionstheorie hervorgebracht hat. Natürliche Selektion ist einer der Mechanismen, den die Evolutionstheorie als gegeben voraussetzt. Sie behauptet, dass diejenigen, die sich ihrer Umgebung am besten anpassen, überleben werden, während jene, die an die Umweltbedingungen unangepasst sind, ausgelöscht werden. Gemäß den Behauptungen der Evolutionisten tritt durch eine willkürliche Mutation der Gene eine nutzbringende Veränderung bei einem Exemplar einer Spezies auf. Das Geschöpf wird aus den anderen Exemplaren der Spezies durch den Mechanismus der natürlichen Selektion ausgewählt, und somit wird die erfolgte Mutation in größeren Mengen auf die nächste Generation übertragen.

Farben, Muster und die Symmetrie der Muster bei Lebewesen können nicht durch solch einen Mechanismus entstanden sein. Dies ist eine offensichtliche Tatsache. Obwohl Darwin der Gründer der Theorie war, musste er selbst zugeben, dass der angenommene Mechanismus der natürlichen Selektion nicht der Grund für eine solche Ordnung sein kann. Auch der britische Archäologe J. Hawkes bezweifelt die Bedeutung der natürlichen Selektion in seinem Artikel „Nine Tantalizing Mysteries of Nature“, der in der New York Times veröffentlicht wurde:

Ich finde es schwierig zu glauben, dass die extravagante Schönheit von Vögeln, Fischen und Blumen und von anderen Lebensformen nur durch natürliche Selektion entstanden ist; ich halte es für unglaublich, dass das menschliche Bewusstsein ein solches Produkt war. Wie kann der menschliche Verstand, das Instrument, das allen Reichtum der Zivilisation geschaffen hat und welches Sokrates, Shakespeare, Rembrandt und Einstein diente, durch einen Kampf ums Überleben zwischen Jägern in der Wildnis des Pleistozäns entstanden sein? J. Hawkes, Nine Tentalizing Mysteries of Nature, New York Times Magazine, 1957, S. 33

Wie man aus diesen Zugeständnissen der Evolutionisten entnehmen kann, wissen sie, dass sich ihre Theorie in der Krise befindet. Es ist unvernünftig, die Idee zu verteidigen, dass die Zelle, die angeblich zufällig als Ergebnis von Blitz und Regen entstanden sein soll, sich mit der Zeit in vielfarbige Lebewesen verwandelt hat. Angenommen, ein Wissenschaftler nähme eine einzelne Zelle einer Bakterie, sorgte für die besten Laborbedingungen, benutzte alle benötigten Geräte, gäbe sich Mühe, dass sich diese Zelle über Millionen von Jahren entwickeln könnte, was würde er am Schluss erreichen? Würde er jemals eine Bakterie in einen Pfau mit seinen blendenden Farben verwandeln können oder in einen Leoparden mit perfekten Mustern auf seinem Fell oder in eine Rose mit ihren roten samtartigen Blättern? Natürlich können intelligente Leute sich so etwas weder vorstellen noch würden sie es behaupten. Dennoch ist dies genau die Behauptung der Evolutionstheorie.

Die Existenz der Farben: Sackgasse der Evolutionstheorie


Chamäleons sind Geschöpfe, die ihre Farbe äußerst schnell ihrer Umgebung entsprechend verändern. Es ist für ein Chamäleon nicht möglich, sich selbst ein System zu schaffen, das so komplex ist, die Farbe seiner Körperzellen innerhalb so kurzer Zeit zu ändern. Es ist ein Produkt von unvergleichlichem Design. Und dieses Design gehört zu Gott, dem Weisesten.

Wir können anhand eines Beispiels beweisen, dass die Farben der Lebewesen und die Systeme der Transformation von Farben unmöglich durch natürliche Selektion entstanden sein können. Nehmen wir als Beispiel das Chamäleon. Chamäleons sind Tiere, die in der Lage sind, ihre Farben gemäß ihrer Umgebung zu verändern und sich so ihrer Umwelt optisch anzupassen. Während sie auf einem grünen Blatt sitzen, nehmen sie eine grüne Farbe an, wenn sie über einen braunen Ast klettern, wird ihre Haut in sehr kurzer Zeit braun. Wie findet dieser Prozess der Farbveränderung statt?

Ein lebendes Geschöpf verändert seine Farbe als Folge von hoch komplexen Prozessen, die in seinem Körper stattfinden. Es ist für den Menschen unmöglich, seine Körperfarbe zu verändern, denn der menschliche Körper ist für einen solchen Vorgang nicht mit den geeigneten Systemen ausgestattet. Er kann ein solches System auch nicht selbst entwickeln. Es ist für ein Geschöpf zwingend erforderlich, bereits mit einem Farbveränderungsmechanismus auf die Welt zu kommen, damit es in der Lage ist, seine Farbe zu verändern.

Zurück zum Chamäleon: Was würde passieren, wenn es nicht die Fähigkeit hätte, seine Farbe zu verändern? Zuerst einmal wäre das Chamäleon eine leichte Beute, da es sich nicht verstecken könnte. Außerdem könnte es nur schwer selbst auf die Jagd gehen, da es leicht bemerkt werden würde. Dies würde schließlich dazu führen, dass das Chamäleon verhungern würde, da es keine anderen Verteidigungsmechanismen besitzt, und nach einer Weile wäre seine Art. Doch die Existenz des Chamäleons auf Erden beweist offensichtlich, dass solch ein Ereignis niemals stattgefunden hat. So verfügten die Chamäleons bereits vom ersten Moment an, als sie auf der Erde erschienen, über dieses perfekte System.

Evolutionisten behaupten, dass Chamäleons dieses System im Lauf der Zeit entwickelt hätten. Diese Behauptung wirft Fragen auf: Warum haben Chamäleons sich entschlossen, ein solch komplexes System der Farbveränderung zu entwickeln anstatt eines einfacheren Verteidigungsmechanismusses? Warum hat es die Farbveränderung gewählt, wo es doch so viele andere Arten von Verteidigungsmechanismen gibt? Wie hat sich solch ein Mechanismus, der auf chemischen Prozessen beruht, im Chamäleon gebildet? Kann ein Reptil über solch einen Mechanismus nachzudenken und die nötigen Systeme in seinem Körper entwickeln? IKann ein Reptil die Informationen der DNS seiner Zellen entschlüsseln, die für die Farbveränderung notwendig sind?

Zweifellos ist dies unmöglich. Die Schlussfolgerung, die aus den Antworten auf solche Fragen gezogen werden muss, wird ein und dieselbe sein: Lebewesen können keine komplexen Systeme entwickeln, die ihnen erlauben würden, ihre Farbe zu verändern.

Nicht nur Systeme der Farbveränderung, sondern auch die Vielfalt von Farben und Mustern der Lebewesen verdienen es, näher betrachtet zu werden. Es ist unmöglich, dass die leuchtenden Farben der Papageien, die unterschiedlichen Farben der Fische, die Symmetrie der Schmetterlingsflügel, die faszinierenden Muster der Blumen und die Farben anderer Lebewesen sich von selbst gebildet haben. Solche perfekten Muster, Farben und Formen, die ganz bestimmten lebensnotwendigen Zwecken dienen, sind konkreter Beweis der Schöpfung. Es ist offensichtlich, dass hinter der Bildung von Farben ein überlegenes Design steckt.


Gott bestimmt die Farben aller Lebewesen in der Natur.

Hierzu ein Beispiel: Lassen Sie uns annehmen, dass wir ein Produkt entwerfen wollen, das aus Quadraten besteht. Um auch nur eines von ihnen zu zeichnen, müssen wir eine kleine Kalkulation machen und sicherstellen, dass alle vier Seiten gleich lang sind und dass die vier Winkel jeweils 90 Grad betragen. Wir können das Quadrat erst dann zeichnen, nachdem wir diese Kalkulationen vorgenommen haben. Wie wir sehen, erfordert bereits das Zeichnen eines einzigen Quadrats einiges an Wissen und Fähigkeiten.

Wenden wir die gleiche Argumentation auf Lebewesen an: Es gibt in den Lebewesen eine perfekte Harmonie und Ordnung und einen perfekten Plan. Jemand, die die Notwendigkeit von Wissen und Befähigung beim Zeichnen eines einfachen Quadrats anerkennt, wird sofort verstehen, dass der Ursprung der Ordnung, Harmonie, Farben und Designs im Universum ebenso ein Produkt eines unendlichen Wissens und unendlicher Fähigkeiten sein muss. Deshalb gibt es keine vernünftige, geschweige denn wissenschaftliche Grundlage, behaupten zu können, ein System wie das Universum sei durch Zufall entstanden. Gott der Allmächtige hat das gesamte Universum erschaffen. Gott ist Derjenige, Der alles, was Er erschafft, auf die schönste Weise gestaltet.


(Es gibt) auch Menschen, Tiere und Vieh von unterschiedlicher Farbe. Aber nur die Wissenden unter Seinen Dienern fürchten Gott. Gott ist fürwahr mächtig, verzeihend. (Sure 35:28 – al-Fatir)

Die Symmetrie in der Natur kann nicht durch Zufall entstanden sein


Es gibt eine perfekte Symmetrie in der Natur, die niemals durch Zufall entstanden sein kann.

Eine der bemerkenswertesten Ursachen für die Harmonie im Universum ist Symmetrie. Lebewesen haben symmetrische Strukturen. Alles, was wir in der Natur sehen, zum Beispiel ein Samenkorn, eine Frucht oder ein Blatt, wird uns Symmetrie in seiner Struktur zeigen. Nehmen wir eine belaubte Pflanze. Blätter winden sich wie eine Spirale um den Körper der Pflanze. Dies ist eine besondere Art von Symmetrie. Ebenso gibt es eine erkennbare Ordnung in der Anordnung von Körnern eines Samens und im Design der Adern des Blattes.

Schmetterlingsflügel sind ein weiteres Beispiel für die Symmetrie in der Natur. Auf beiden Flügeln eines Schmetterlings gibt es die gleichen Farbtöne und Muster. Ein Muster auf dem einen Flügel befindet sich auf exakt der gleichen Stelle auf dem anderen Flügel.
Wir können viele andere uns umgebende Beispiele von Symmetrie sehen. Sie alle führen uns zu derselben Schlussfolgerung: Es gibt eine unvergleichliche Ordnung, eine großartige Kunst, die sich in jedem Lebewesen zeigt. Der Beweis der Tatsache, dass das Universum auf keinen Fall durch Zufall entstanden sein kann, ist diese subtile kunstvolle Ordnung. Obwohl selbst Evolutionist, erwähnt Prof. Cemal Yildirim diese Tatsache in seinem Buch „ The Theory of Evolution and Bigotry”: “Es ist weit davon entfernt überzeugend zu sein, dass diese Ordnung bei Lebewesen, die einen besonderen Zweck zu haben scheint, dem Schicksal oder Zufall zuzuschreiben ist.”  (Cemal Yıldırım, Evrim Kurami ve Bagnazlik (The Theory of Evolution and Bigotry)  Bilgi Verlag, January 1989, S. 108)
 
Gott erschuf alles im Universum mit größter Ordnung. Gott hat Kontrolle über alle Dinge.
Und euer Gott ist ein einziger Gott; es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Erbarmer, dem Barmherzigen. Siehe, in der Schöpfung der Himmel und der Erde und in dem Wechsel der Nacht und des Tages und in den Schiffen, welche das Meer durcheilen mit dem, was den Menschen nützt, und in dem was Gott vom Himmel an Wasser niedersendet, womit er die Erde nach ihrem Tode belebt, und was Er an allerlei Getier auf ihr verbreitet, und in dem Wechsel der Winde und der Wolken, die dem Himmel und der Erde dienen - wahrlich, in all dem sind Zeichen für Leute von Verstand!  (Sure 2:163-164 – al-Baqara)