FARBEN PRODUZIERENDE MOLEKÜLE: DIE PIGMENTE



Der Grund für die Farbenvielfalt der Blumenblätter ist die Reaktion ihrer in ihrer Oberflache eingelagerten Pigmentmoleküle auf das einfallende Sonnenlicht.

Objekte reflektieren aufgrund der verschiedenen atomaren Eigenschaften der Pigmentmoleküle die Lichtstrahlen unterschiedlich. Daher werden verschiedene Farbtöne produziert. Schauen Sie nochmals um sich. Die verschiedenen Farben in Ihrem Blickfeld deuten auf die Existenz einer ähnlichen Anzahl von Pigmenten hin, denn die Farbe von allem, was wir in unserer Umgebung sehen, hängt von den Pigmenten ab, die in der Zusammensetzung des Gegenstandes vorhanden sind. Die grüne Farbe von Pflanzen, die Farbe der Haut, die Farbe von Tieren, alle Farben stammen von den strukturellen Eigenschaften der Pigmente her, die in diesen Objekten oder Lebewesen enthalten sind.
Was ist ein Pigment?
Pigmente, die sowohl in unseren Augen als auch in den Oberflächen von Objekten existieren, sind besondere Moleküle, die Farbe zustande bringen. Eine bestimmte Energie wird benötigt, damit Pigmentmoleküle aktiviert werden. Es gibt genau wie bei allen anderen Stufen der Farbbildung eine perfekte Harmonie zwischen Pigmenten und Licht. Das sichtbare Licht, das die Erde erreicht, wurde besonders für die Pigmentmoleküle in Lebewesen geschaffen.

Zusätzlich haben die menschlichen Augen eine Struktur, die auf diesen Zweck abgestimmt ist. Der Grund, warum Zapfenzellen, die in der Netzhaut unseres Auges liegen, drei Hauptfarben wahrnehmen – rot, grün und blau – liegt in den besonderen Pigmentmoleküle, die sie enthalten. Die entscheidende Aufgabe, die diese Pigmente leisten, damit wir eine farbige Welt sehen können, ist, die Energie von „Farbe“ im Licht in Nervenimpulse umzuwandeln. Dies bedeutet, dass alles, was wir als Farbe kennen, ein Resultat dieser Pigmente ist, die die Wellenlängen des Lichts, das sie erreicht, dem Gehirn als Nervenimpulse übermitteln. (Franklyn Branley, Color, From Rainbows to Lasers, Thomas Y. Crowell Comp., New York, S. 23 – 28)

Die Energieniveaus von sichtbarem Licht stimmen überein mit einigen der Energieniveaus, die für die Aktivierung von Pigmentmolekülen notwendig sind und in der Haut, den Schuppen, Federn oder im Fell der Lebewesen stecken, wodurch deren Farben entstehen. Solomon, Berg, Martin, Villie, Biology, Saunders College Publishing, 1993, s.192-193
Wir wir gesehen haben, befinden sich die Pigmente, in den Sehzentren und in den Körpern von Lebewesen in perfekter Harmonie mit anderen organischen Systemen. Fehlt eine bestimmte Pigmentart oder ist es in ungenügender Zahl im Sehzentrum eines Menschen oder Tieres vorhanden, verursacht es Farbenblindheit.

Wie entwickeln sich diese besonderen Moleküle in der Haut? Besitzen Lebewesen diese Farben, indem sie die Eigenschaften eines besonderen Lichtspektrums erkennen und indem sie entsprechende Pigmentmoleküle auswählen? Sicherlich ist die Möglichkeit eines solchen Zusammentreffens gleich null. Diese besonderen Moleküle wurden durch bewusstes Design in die Haut von Lebewesen gesetzt. Es ist offensichtlich, dass weder Lebewesen einen solchen Prozess ausführen können, noch dass eine solche Anordnung durch Zufall entstehen kann. Diese Harmonie kann nur von Jemandem stammen, Der sie genau so und nichts anders erschaffen wollte und Der alles unter Kontrolle hat. Gott hat jedes Lebewesen mit den ihm entsprechenden hochentwickelten Eigenschaften geschaffen. Alles, ob lebend oder leblos, hat Pigmente, die besonders geschaffen sind. Pigmente absorbieren Licht gezielt gemäß ihrer molekularen Struktur. Jede Pigmentart reagiert auf andere Weise mit Licht.

Deshalb lösen sie verschiedene chemische Reaktionen aus und bilden jeweisl eine andere Farbe. Ein Beispiel ist das Chlorophyll, das Pigmentmolekül, das Pflanzen grün aussehen lässt. Es absorbiert bestimmte Wellenlängen des Lichts und reflektiert nur Licht mit der Wellenlänge, der die grüne Farbe entspricht. Chlorophyll reflektiert die Protonen, die aufgrund ihrer Wellenlängen grün aussehen. Zur gleichen Zeit ermöglicht es die im Sonnenlicht enthaltene Energie den Pflanzen, Kohlenhydrate zu produzieren, eine der Hauptnahrungsquellen aller Lebewesen.( Temel Britannica Ansiklopedisi, Band 7, S. 16) Verschiedene Pigmentmoleküle reflektieren gemäß ihrer eigenen molekularen Eigenschaften bestimmte Farben bei bestimmten Wellenlängen und verursachen daher verschiedene chemische Reaktionen.
Es gibt viele Arten von Pigmenten in der Natur und sie alle wurden insbesondere für das Leben geschaffen.


Beispiele von Pigmentarten Schutzfarbquelle: Melanin



Das Pigment Chlorophyll dominiert über andere Pigmente. Daher sehen Pflanzen grün aus.

Die Augen von Lebewesen sind sehr empfindlich und leicht verletzbar. Dennoch können wir dank eines schützenden Systems, das eigens von Gott geschaffen wurde, sicher der Sonne entgegenblicken und unsere Umgebung sehen. Ein Teil dieses Systems ist eine Gruppe von Pigmentmolekülen, die sich im Auge befinden.

Die Augenfarben der Lebewesen sind ganz unterschiedlich. Was den Augen ihre Farbe gibt, sind die Pigmente. Melanin ist eines dieser Pigmente. Es gibt auch der Haut und dem Haar deren Farben. Jedoch ist das Melanin für mehr verantwortlich als nur die Farbgebung. Forscher glauben, dass Melanin sowohl Schutz gegen schädliche Auswirkungen der Sonnenstrahlen bietet als auch der Steigerung der Sehkraft dient. Melanin, der Schutz der Natur gegen gefährliche Sonnenstrahlen, absorbiert Licht höherer Energie stärker als Licht mit niedrigerer Energie. Somit absorbiert es ultraviolettes Licht stärker als blaues und stärker als grünes Licht.( http://www.netxpress.com/~ppt/story.htm) Auf diese Weise schützt Melanin die Augen gegenultraviolettes Licht. Es bietet nahezu optimalen Schutz für die Netzhaut, indem es verschiedene Farben im Verhältnis zu ihrer Fähigkeit, das Gewebe der Netzhaut zu schädigen, herausfiltert und damit die Risiken einer Makular-Degeneration reduziert. Bei Menschen mit mehr Augenmelanin tritt weniger Makular-Degeneration auf; bei Menschen mit weniger Augenmelanin tritt mehr Makular-Degeneration auf. Ungefähr 15% unseres Vorrats an Melanin gehen dem Auge im Alter von etwa 40 Jahren verloren und ungefähr 25% gehen im Alter von ca. 50 Jahren verloren. Die Rolle, die das Melanin für den Schutz der Augen spielt, ist entscheidend: Augenärzte berichten, dass das Melanin im Auge das Risiko von altersbedingter Makular-Degeneration reduziert.( http://www.netxpress.com/~ppt/story.htm)

Es gibt eine einfache Antwort auf die Frage, wie eine solch perfekte Substanz entstanden ist. Durch Zufall jedenfalls kann eine solch multifunktionale Substanz mit einer so perfekten Struktur keinesfalls entstanden sein. Gott hat das Melanin wie alle anderen Dinge im Universum auf eine besondere Weise erschaffen, damit sie einem nützlichen Zweck für die Menschen dienen.


Die Sonnenstrahlen aktivieren die Pigmente in den Objekten und daher bilden sich Farben. Wir können Pigmentmoleküle mit einem Sieb vergleichen, dessen Eigenschaft durch die Größe seiner Löcher bestimmt wird. Genau wie bei einem Sieb, das nur Objekte einer bestimmten Grösse durchlässt, reagieren die Farbpigmente nur auf bestimmte Wellenlängen, wobei jede Wellenlänge einer Farbe entspricht.

Blut enthält farbige Pigmente, die Sauerstoff im Körper befördern. Die Farben der Pigmente unterscheiden sich von Lebewesen zu Lebewesen. Während zum Beispiel die Farbe des Blutes des Tintenfischs hellblau oder farblos ist, sind die Blutpigmente anderer Tiere oder Menschen rot. Die rote Farbe Hahnenkamms und der meisten Krabben werden durch Blutpigmente verursacht.


Die großen roten Augen des Frosches senden Warnsignale an seinen Feind. Die Augen des Reptils, das man oben sieht, haben eine Farbe, die die Tarnung des Reptils nicht aufwiegt. Das Auge der Eule rechts hat eine Farbe, die für ihre Art einzigartig ist.

Die Quelle lebendiger Farben

Karotinoide und Lipochrome sind Pigmentmoleküle, die von Pflanzen synthetisiert werden können und die die Farben gelb, rot und orange reflektieren. Tiere können diese Pigmente nur aufnehmen, indem sie sich von Pflanzen ernähren.


Der Ursache der lebendigen Farben, des Tukanschnabels sind - Pigmentmoleküle..

Giftige Schwämme, Krinoide, giftige Seegurken und einige Weichtiere haben durch Karotinoide, die auch in den gelben Teilen von Schmetterlingsflügeln und in den Schnäbeln von Vögeln vorkommen, eine mehr oder weniger gelbe, rote oder orangene Farbe. Bestimmte Insekten sondern Karotinoide durch besondere Drüsen ab. Seltsamerweise ist das Drüsensekret gewöhnlich blassgrün oder sogar farblos und nimmt nur im Blut von giftigen Insekten eine hellgelbe Farbe an. Die Karotinoide sind nicht nur als Warnfarbe nützlich; bei einigen Insekten werden sie sogar in giftige Verbindungen umgewandelt, wodurch sie einem doppelten Zweck dienen, indem sie sowohl Warnsignal als auch Waffe sind.( Marco Ferrari, Colors for Survival, Barnes and Noble Books, New York, 1992, S. 110) Wir haben uns nun einen Überblick über einige wenige Arten von in der Natur vorkommenden Pigmenten verschafft. Unsere Schlussfolgerung daraus lautet: Es gibt ein perfektes Design, das sich in Pigmenten, in den Atomen, die diese Pigmente bilden und in all den resultierenden Farben zeigt. Gott, der Schöpfer dieses außergewöhnlichen Designs, ist der Herr der Welten und Er stellt Sich uns durch die einzigartige Kunst der Farben vor, die Er in der Natur erschafft.

Reisten sie denn nicht im Lande umher? Oder haben sie keine Herzen zu begreifen, oder Ohren zu hören? Doch nicht ihre Augen sind blind; blind sind vielmehr die Herzen in ihrer Brust. (Sure 22:46 – al-Hadsch)